Archiv für Juli 2009

Windows auf andere Festplatte klonen

Freitag, 10. Juli 2009

Imaging-Tools machen die folgende Anpassung ggfs. automatisch. Erstellt man ein Festplattenimage jedoch per Hand/roh mit dd o.ä. ist das Image auf einer anderen Festplatte nicht lauffähig. Windows schreibt in die Registry udev-ähnlich Identifier<->Laufwerksbuchstaben-Zuordnungen, die ein Booten verhindern, wenn man nicht folgendes tut:

  • Neue und alte Festplatte anschließen
  • von alter Platte booten
  • Regedit starten
  • HKLM anklicken und Datei->Struktur laden.
  • Von der neuen Festplatte /windows/system32/config/system wählen und einen Namen (z.B. „NEUEPLATTE“) wählen.
  • HKLMSYSTEMMountedDevices (alte Festplatte) exportieren, den Schlüssel in der exportierten Datei auf NEUEPLATTE entsprechend anpassen. (Ziel: Kopieren vom laufenden System in das neue)
  • In HKLMNEUEPLATTE nun so umbenennen, dass C: die neue Festplatte ist
  • Struktur entladen
  • Reboot

Netter Ghost-Ersatz zum Live-Booten

Mittwoch, 8. Juli 2009

Einfaches Frontend, das mit partclone, dd u.a. Images erstellt. Sie können auf verschiedenen Zilen abgelegt werden. Per Commandline ist es auch möglich, per Hand Notfall-Tools nachzuinstallieren (interessant für Images ziehen trotz fehlerhafter Sektoren: ddrescue), basierend auf Debian:
http://www.clonezilla.org

Nur fehlerfreie Daten Kopieren:

ddrescue -n /dev/source imagefile.img logfile

Durch das Logfile ist abbrechen und späteres fortsetzen möglich. Oder, um auch fehlerhafte Sektoren versuchen auszulesen:

ddrescue -r 3 /dev/source imagefile.img logfile